Im Winter herrscht Hochsaison für Einbrecher

11 Januar 2019

Wie sich Unternehmen und Privatpersonen bestmöglich schützen

Wird es eigentlich überhaupt nochmal richtig hell draußen? Ja, das fragen wir uns wohl alle von Zeit zu Zeit, wenn der Winter anbricht. Einbrecher wiederum reiben sich nun voller Vorfreude die Hände, schnappen sich Schraubenzieher, Sturmhaube und Co. und planen ihre nächste Diebstour. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Einbrüche, aber auch, wie sich Unternehmen und Privatpersonen heute bestmöglich vor unerwünschten Eindringlingen schützen, beantworten wir in diesem Beitrag.

Mieter: Aufrüstung in Eigenregie und nach Absprache mit dem Vermieter

Wer in einer Mietwohnung wohnt und sicherheitstechnisch aufrüsten möchte, kann das natürlich tun – in den meisten Fällen allerdings auf eigene Kosten und nach Absprache mit dem Vermieter. Letzterer ist lediglich zur Instandsetzung bzw. -haltung der bereits vorhandenen sicherheitstechnischen Einrichtungen, zum Beispiel Türspionen oder Türschlössern, verpflichtet. Einen für Vermieter verbindlichen Standard in Sachen Einbruchschutz gibt es im Mietrecht nicht. Ebenfalls müssen Mieter in Eigenregie eingebaute Sicherungsmaßnahmen vor ihrem Auszug wieder zurückbauen. Für Häuslebauer oder Wohnungseigentümer gestaltet sich die Sache etwas einfacher, denn sie sollten direkt zu geprüften sowie zertifizierten Türen und Fenstern mit einbruchshemmender Wirkung – bestenfalls nach DIN-EN 1627 mit Resistence Glass der Klasse 2 – greifen. Als Faustregel gilt übrigens: Alle Eingänge und Fenster im Erd- und Kellergeschoss sollten gut gesichert sein, gegebenenfalls aber auch das 1. Obergeschoss, sofern sich Einbrecher beispielsweise über Balkone oder Garagendächer Zugang verschaffen können.

Die Qual der Wahl: Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Smart Home-Lösungen

Doch wie sieht es mit Alarmanlagen oder Bewegungsmeldern in privaten Mietwohnungen aus? Hier kommen beispielsweise Fallenüberwachungen infrage, die genau jene Bereiche überwachen, die von Einbrechern mit hoher Wahrscheinlichkeit betreten werden, zum Beispiel Türen und Fenster. Auch gegen eine Installation von Bewegungsmeldern im Innenbereich ist nach Absprache mit dem Vermieter nichts einzuwenden. Bewegungsmelder geben entweder sichtbare und/oder hörbare Alarmsignale, informieren per App oder direkt einen Wachdienst, wenn ungewöhnliche Bewegungen registriert werden. Außenbereiche – etwa der eigene Garten – lassen sich zudem mittels Freigeländeüberwachung wirksam schützen. Der große Vorteil: Eindringlinge werden lautstark (bei 110 Dezibel!) in die Flucht geschlagen, bevor es überhaupt zu einem Einbruch bzw. einer Beschädigung an Fenstern und Türen kommen kann. Darüber hinaus sind auf dem Markt mittlerweile etliche Smart Home-Lösungen erhältlich, die mittels Zeitschaltuhren beispielsweise die Anwesenheit der Bewohner simulieren. Besonders praktisch ist dies natürlich während eines Urlaubs. Doch obwohl diese Schutzmaßnahmen immer erschwinglicher werden, hoffen die meisten schlichtweg darauf, dass sie von Einbrüchen verschont bleiben. Andere wiederum sind angesichts der großen Auswahl an Technik schlichtweg überfordert.

Unser Tipp: Buchen Sie eine kostenfreie Basis-Sicherheitsanalyse und erfahren Sie ganz unverbindlich, wie Sie sich am besten vor Einbrüchen schützen.

Mit Meldetechnik Unternehmen vor Einbrüchen und anderen Gefahren schützen

Für Unternehmen ist ein wirkungsvoller Schutz vor Einbrechern elementar, denn es drohen teilweise immense finanzielle Schäden, nicht zuletzt durch Verdienstausfälle im Nachgang des Einbruchs oder durch die Wiederbeschaffung der gestohlenen Gegenstände. Keine hundertprozentige Garantie, aber optimale Sicherheit für alle Schwachstellen von Wohnhäusern oder gewerblich genutzten Objekten –– neben Türen und Fenstern können das auch Lüftungsschächte sein – bieten nur individuell geplante Einbruchmeldeanlagen. Sie werden den Gegebenheiten vor Ort entsprechend geplant, professionell installiert und in regelmäßigen Abständen gewartet. RTS Sicherheitstechnik in Wilhelmshaven setzt hier auf die Technik von zuverlässigen und namhaften Herstellern wie TELENOT oder DAITEM, die der VdS-Norm sowie der DIN-Norm 50131 entsprechen. Nicht zuletzt bieten Alarmanlagen auch Schutz vor weiteren Gefahren, etwa dem Ausfall von Maschinen und Kühlanlagen und lassen sich flexibel erweitern.

Auf unserer Seite Referenzen berichten Kunden über ihre Erfahrungen mit RTS Sicherheitstechnik.

 

Gefragt – geantwortet: Einbrüche in Deutschland

Wann passieren die meisten Einbrüche?

Mehr als die Hälfte der Einbrüche findet tagsüber statt, genauer gesagt zwischen zehn Uhr am Morgen und acht Uhr am Abend, denn in diesem Zeitraum sind die meisten Menschen berufstätig, was für Einbrecher bedeutet: freie Bahn! Vor allem die Dämmerungszeiten und die eher kurzen Tage zwischen Oktober und Januar sind bei den Langfingern beliebt. Etwas höher als in den übrigen Monaten sind die Einbruchszahlen darüber hinaus auch zur Urlaubszeit im Sommer.

Was wird gestohlen – und was nicht?

Einbrecher, die sich mit dem Fernseher unterm Arm vom Balkon abseilen, sind eher selten. Als nach wie vor beliebtes Diebesgut gilt neben Bargeld natürlich Schmuck und handliche elektronische Gerätschaften wie Smartphones, Notebooks und Tablets. Schlimmer hingegen ist für die meisten Geschädigten der Verlust von Dingen, die sie mit einem ideellen Wert verbinden und entsprechend nicht von der Versicherung ersetzt werden können. Im Durchschnitt hinterlassen Einbrecher in Deutschland übrigens einen Schaden von 3250 Euro je Einbruch.

Wie reagiere ich, wenn bei mir zuhause eingebrochen wurde?

Auch wenn niemand körperlich zu Schaden kommt, handelt es sich bei einer Wohnung oder einem Haus, in die/das eingebrochen wurde, um einen Tatort. Auch, wenn Sie sich am liebsten erst einmal einen Überblick verschaffen möchten, was gestohlen wurde: Alarmieren Sie zunächst die Polizei und rühren Sie in der Zwischenzeit so wenig wie möglich an, um keine Spuren zu verwischen.

Wird heute vergleichsweise mehr oder weniger eingebrochen?

2016 galt als Rekordeinbruchsjahr: Umso beruhigender, dass die Einbruchszahlen in Deutschland 2017 deutlich gesunken sind. Einerseits haben sich große Diebesbanden auf andere Länder fokussiert oder wurden mittlerweile dingfest gemacht; Andererseits treffen immer mehr Privatleute Sicherheitsvorkehrungen in den eigenen vier Wänden, um sich effektiv vor Einbrüchen zu schützen. Laut Statistik scheitern 40 Prozent der Einbrüche bereits im Versuchsstadium.